Singen ist Ausdruck großer Menschlichkeit

»Singet dem Herrn ein neues Lied - Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!«
Mit diesem Aufruf zu Lob und Jubel (Ps. 149/150) schließt in der Bibel das Buch der Psalmen.
Singen ist biblisch nicht nur eine fröhliche Angelegenheit. Auch traurige Psalmen und Klagelieder wurden gesungen. Aber immer ist Singen hier ein Ausdruck großer Menschlichkeit, der Klang dessen, was Menschen im Innersten fühlen in Momenten höchster Freude, bitterstem Zorn, tiefster Trauer und größter Dankbarkeit.

Die Stuttgarter Hymnus-Chorknaben bringen in Gottesdiensten und Konzerten ein großes Repertoire geistlicher Vokalmusik zum Klingen und nehmen in höchster künstlerischer Qualität ihren musikalischen Verkündigungsauftrag wahr. Dabei werden sie von der Evangelischen Kirche in Stuttgart getragen und von der Stadt Stuttgart, dem Land Baden-Württemberg und dem Förderkreis der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben e.V. unterstützt.
Mit großer Bewunderung und Dankbarkeit sehe ich auf die Arbeit dieses Chores, in dem Kinder, Jugendliche und erwachsene Chorsänger einen Großteil ihrer Freizeit dafür einsetzen, Gott musizierend die Ehre zu geben.
Die Qualität und das hohe musikalische Niveau der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben werden weit über die Grenzen von Baden-Württemberg hinaus wahrgenommen und geschätzt.
Dies alles ist trotz des ehrenamtlichen Engagements, auch seitens der Familien, mit erheblichem finanziellen Aufwand verbunden. Daher unterstütze ich ausdrücklich das Ziel, durch die Gründung einer Stiftung die Chorarbeit finanziell auch für die Zukunft zu sichern.
Für die weitere Chorarbeit wünsche ich den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben Gottes Segen und eine nie versiegende Freude am Gesang.
Ihr
Dr. h.c. Frank Otfried July
Landesbischof